Wer schreibt der bleibt

Der Begriff "Schreiben" lässt viel Freiraum für Interpretationen. Ich versuch das heute mal OHNE die Hilfe von Google.

texte schreiben, texte verfassen
 
 

Heute habe ich eine knackige Aussage von Aristoteles. Bei der Erstellung dieses Bildes hab ich mir Gedanken gemacht über das Schreiben, was dieser Spruch bedeuten könnte. Und ich habe mich entschieden, nicht wie gewohnt einfach Google danach zu fragen, sondern es mit einer Selbst-Interpretation zu versuchen. Schreiben, das kann sehr viel bedeuten, unterschiedliche Motivationen, Beweggründe, Absichten, Herausforderungen. Zum einen gibt es die berufliche Seite. Ich möchte heute aber die private Seite beleuchten. Ich habe zum Beispiel schon sehr früh damit begonnen zu schreiben. Meist auf schönen Zetteln, in der Schule hatte ich unzählige Zettelfreunde, wir haben uns im Unterricht kleine Briefchen geschrieben, die wir in der Pause ausgetauscht haben. Quasi das heutige Whatsapp. Ich habe eine alte Schreibmaschine, auf der ich als Jugendliche stundenlang in meinem Zimmer getippt habe. Da waren Gedichte dabei, Briefe an meine Freundinnen, ich habe Songtexte aus der Bravo abgeschrieben.

 
 

Und natürlich kam dann das Tagebuch schreiben. Einige Jahre ganz kosequent, später dann je nach Laune, meist wenn ich verwirrt war und mir Klarheit über eine Situation verschaffen wollte. Ich hatte über die Jahre auch einige ganz tolle Brieffreundschaften. Ich erinnere mich noch an eine besondere Brieffreundschaft, denn das Mädel hatte mir damals zu jedem Brief einige Seiten Ihres Buches geschickt, was sie gerade am schreiben war. Ich fand das faszinierend und ich dachte mir damal schon, das möchte ich auch mal machen. Naja, heute ist es so, dass ich so viel zu schreiben habe und schreiben möchte, dass ein Leben dazu nicht ausreichend ist. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Schreiben, egal aus welcher Intention heraus, auf mich sehr klärend wirkt. Ich kann meine Gedanken sammeln und neu ordnen, ich komme zur Ruhe. Der Zustand des Schreibens ermöglicht es mir, mit nötigem Abstand auf meinen Alltag zu blicken, sodass sich viele Dinge relativieren. Es versteht sich von selbst, dass ich eine gewisse 'Sucht' nach schönen Stiften und noch schöneren Notizblöcken und Heften entwickelt habe :-) Und zuletzt heißt es ja auch:

 
 

"Wer schreibt, der bleibt".

 
 

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