Newsletter erstellen - warum das Email-Marketing-Instrument in Ihrer Kommunikations-Strategie eine feste Größe sein muss

Katrin Wiedmaier

Newsletter erstellen - warum das Email-Marketing-Instrument in Ihrer Kommunikations-Strategie eine feste Größe sein muss

E-Mail Newsletter als DAS Kommunikations-Instrument zur Neukundengewinnung

Ich bin ein bekennender Newsletter-Junkie. Ich habe etliche Newsletter unterschiedlicher Bereiche abonniert. Da sind Themen dabei wie, jetzt kommt’s, Newsletter, alles rund um den Blog, Online-Marketing, das Schreiben und viele mehr. Manchmal wirkt bei mir das ‚kostenlose Freebie’, manchmal poppt beim Surfen im Netz ein Fenster auf und der Teaser spricht mich an, nach einigen suche ich gezielt, nachdem er in einem anderen Newsletter empfohlen wurde. Einige Newsletter lese ich seit Jahren regelmäßig, auf einige Newsletter freue ich mich regelrecht und wieder andere bestelle ich nach einigen Wochen einfach wieder ab, weil sie doch nicht halten, was sie zu Anfang versprechen. Ich nutze die Inhalte, um Neues zu lernen, mich weiterzuentwickeln, aber auch um mich inspirieren zu lassen. Für mich wichtige Dingen notiere ich handschriftlich in einem Notizbuch. Ich lese auch immer wieder Überschriften wie: „Das Ende des Newsletters“, in dessen nachfolgendem Artikel der Verfasser dann mühsam erläutert, warum das heutzutage keine Option mehr und eher Old School ist. Solche Artikel kann ich nur belächeln, denn entweder sind sie deshalb entstanden, weil der Verfasser schlicht nicht die richtigen Inhalte publiziert hat und somit auch keine Empfänger-Liste aufbauen konnte. Oder er hat eben einfach keine Ahnung von Online-Marketing. Meine Meinung.

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Newsletter schreiben, klickstarke Newsletter, Texte für Newsletter
 
 

Um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen, gibt es einige Möglichkeiten. Da dies ein Thema für sich ist, möchte ich hier nur einige Stichpunkte dazu geben. Ein gern benutztes Instrument ist die Verteilung eines Freebies, etwa eines eBooks, einer Checkliste, Tipps oder Vorschlägen zum Thema. Wertvolle Tipps und Beratung hierzu finden sich auf der Seite der Online-Marketing Expertin Katharina Lewald, Ein Klick auf Katharinas Seite lohnt sich für Sie .

 
 

Einen langen Atem braucht es sehr wohl im E-Mail-Marketing. Mit der richtigen Strategie ist ein Newsletter aber eine zuverlässige Quelle, um neue Interessenten zu erreichen und diese mit individuellen, spannenden und einzigartigen Inhalten irgendwann zu Kunden zu machen.

 
 

Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei? Der Redaktionsplan oder das Mailprogramm?

Ich lese viel über gute Mailprogramme, die kostenlos sind und ihren Zweck voll erfüllen. Ich habe mich aber vor einiger Zeit auf das Programm CleverReach festgelegt, nicht zuletzt, weil die Bediensprache in deutsch ist. Mein Englisch ist gut und ich lese regelmäßig englische Artikel, Bücher oder belege auch englische Webinare oder Kurse. Aber die deutsche Version eines Programmes erlaubt mir einfach ein stressfreieres Arbeiten, da ich mich ganz auf den Inhalt konzentrieren kann. Das Programm bietet für einen monatlichen Betrag, der abhängig von der Empfängeranzahl ist, eine Flatrate. Das heißt, für diesen Betrag kann ich, sofern ich das möchte, täglich einen Newsletter versenden. Mach ich natürlich nicht, aber ist schön zu wissen. Anhand dieses Programmes möchte ich nun vorstellen, wie ich einen Newsletter erstelle, von der ersten Idee bis zum Versand. Das Programm ermöglicht es mir auch, in Vorschau zu prüfen, wie der Newsletter auf den jeweiligen Endgeräten wie PC, Tablet oder Smartphone dargestellt wird. Es ist übrigens ein herrliches Gefühl, nach unzähligen Korrekturläufen auf den Knopf „E-Mail versenden“ zu drücken. Aber der Reihe nach.

 
 
Newsletter Darstellung auf mobilen Endgeraeten
 
 

Das richtige Intervall – denn wir wollen die Kunden ja nicht verschrecken

Welche Zeitspanne Sie beim Versenden Ihres Newsletters wählen, ist Geschmacksache und kommt darauf an, wieviel Interessantes Sie Ihren Kunden mitzuteilen haben. Wöchentlich kann für manche schon zu viel sein und leicht nerven, monatlich dagegen reicht völlig aus, dafür kann der Newsletter dann auch schon mal fünf bis zehn neue Themen beinhalten.

 Ich versende für einen Kunden einen monatlichen Newsletter, im Idealfall zu Beginn eines Monats. Natürlich kann sich der Termin verschieben, aber die regelmäßige und steigende Öffnungsrate zeigt mir, dass es für die Interessenten mittlerweile zur Gewohnheit gehört, einen Newsletter dieses Kunden zu bekommen und es uns nicht übelnehmen, wenn der Newsletter etwas später erscheint. Es findet im ersten Stepp ein Briefing statt, bei dem wir mögliche Themen besprechen. Einige Rubriken haben bereits ihren festen Platz im Newsletter wie beispielsweise das Angebot des Monats oder ein Link zu einem Magazin mit wertvollen Tipps zum Thema. Immer mit dabei ist natürlich ein Angebot, von dem die Newsletter-Empfänger exklusiv noch vor allen anderen profitieren.

Dann beginnt meine eigentliche Arbeit. Ich lege im Programm einen neuen Newsletter an. Stammdaten wie Absender, Adresse sowie andere gleichbleibende Daten muss ich lediglich bei der Erstellung des Accounts eingeben. Diese Daten übernimmt das Programm dann für jeden neuen Newsletter. Ganz wichtige Daten wie die Betreffzeile – quasi die Eintrittskarte für das Öffnen der Mail lege ich jeden Monat neu fest. Hier empfiehl es sich, einfach auszuprobieren, welche Art Aufhänger bei den Kunden gut ankommt. Es lohnt sich.

 
 
Intervall der Newsleter-Versendung
 
 

Es kommt auf das Zusammenspiel von Text, Bild und Gestaltung an

Aus den Stichpunkten des Kunden formuliere ich die Texte aus, wähle geeignetes Bildmaterial, sofern nicht vom Kunden geliefert, und erstelle den Newsletter im Programm. Dabei halte ich mich strikt an die Firmen-CI. Das Headerbild ist immer gleich, analog zur Homepage und zum Facebook-Profil. Dank Drag & Drop kann ich die vorhandenen Module in das Formular ziehen, Überschriften, Fließtext, Bilder einfügen, Links setzen inklusive Buttons in der gewünschten Farbe. Die Texte formatiere ich, zwecks Einhaltung der CI, auch immer gleich. Die Überschrift fett und in der Firmenfarbe, den Fließtext in gleicher Schriftart und –größe und Links im Fließtext werden rot. Um eine Interaktion zu schaffen, teasern wir die Texte im Newsletter lediglich an, ein Link führt dann zur eigentlichen Quelle, der eigenen oder fremden Homepage. So schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn der neue Content auf der Homepage und die erhöhte Klickrate wirken sich positiv auf das Google-Ranking aus.

 
 

Nach den Korrekturläufen prüfe ich ein letztes Mal die Texte auf Rechtschreibung, die platzierten Links darauf, dass Sie ans gewünschte Ziel führen. Und los geht’s. Die Zustellung des Newsletters erfolgt innerhalb von Minuten.

 Ein toller Nebeneffekt ist die Interaktion mit Social Media. Denn mit nur einem Klick kann ich den Newsletter zum Beispiel auf dem Facebook-Profil oder auf Google+ posten.

 
 

Die sorgfältige Auswertung des Newsletter-Versandes ist Gold wert

Nach einigen Tagen schaue ich mir die Auswertungen an. Die Öffnungsrate ist prima, sie liegt in jedem Monat weit über der 20%-Marke. Hier kann ich mich nun wirklich in den Auswertungen verlustieren. Die Statistik ist wirklich sehr ausführlich und bietet viel Verbesserungspotenzial. Ich sehe wer den Newsletter öffnet, wer welchen Link anklickt. Wie oft werden die unterschiedlichen Links angeklickt, was für mich spannend ist, um zu sehen welche Themen interessant sind und welche eben nicht so. Hier zeigt sich deutlich, was optimiert werden kann und die Verbesserungen fließen in die Erstellung des nächsten Newsletters mit ein.

 
 
Newsletter-Auswertung, Klickrate Newsletter
 
 

Qualität kommt vor Quantität – auch beim Newsletter

Auch Abmeldungen sind problemlos händelbar, ich muss die jeweilige Mailadresse lediglich in die Black List eintragen.  Und selbst wenn diese Mailadresse dann noch in meiner Verteilerliste drin ist, die ich monatlich neu hoch lade, wird sie blockiert.

Und stehen Sie kurz vor Ihrem Urlaub, in dem Sie sich fest vornehmen, ein paar Tage wirklich nicht zu arbeiten, bietet das Programm den automatischen Versand der Emails an.

Doch ganz egal, wie Sie vorgehen, welches Programm Sie wählen und welche Inhalte Sie publizieren – wichtig ist doch, dass Ihre Interessenten Freude an Ihrem Newsletter haben und diesen gerne lesen.

 
 

Möchten Sie mir Ihre Erfahrung zum Thema Newsletter mitteilen?

Vielleicht haben Sie auch aktuell eine Problemstellung oder Herausforderung, vor der Sie stehen? Hinterlassen Sie Ihren Kommentar, ich freue mich.

 
 

2  Kommentare

  • 07.09.2016 21:42 Uhr

    Hallo Katrin,
    ich versende seit ein paar Jahren regelmäßig ein Mal im Monat einen Newsletter. Dazu benutze ich auch das Programm CleverReach. Meine Abonnentenliste wächst langsam, aber stetig.
    Da ich gerne etwas dazu lerne, freue ich mich immer über Artikel, wie diesen. Vielen Dank für die Tipps.
    Liebe Grüße
    Katy

  • Katrin Wiedmaier
    08.09.2016 09:31 Uhr

    Hallo Katy,
    das freut mich. Viel Erfolg weiterhin und eine gut wachsende Abonnentenliste.
    Viele Grüße
    Katrin

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